Anhänger aus Elfenbeinnuss & Perlmutt

Hallo allerseits! Hattet ihr auch einen guten Rutsch?

Ich denke ich lasse die Arbeit an meiner ersten Nuss langsam gut sein und begrüße das neue Jahr mit einem Post. Schaun wir uns an was draus geworden ist.

Wie gesagt, es ist eher als ob man Stein feilen würde und die Außenhaut war in meiner Neugier nach der Liefrrung der Nüsse ein „abendfüllendes Erlebnis“ mit Schleifpapier.

Nachdem ich also mein erstes Stück grob von der Haut befreit hatte20161230_233427 und es wegen der smoothen Oberfläche nicht mehr aus der Hand legen wollte, habe ich bald darauf den Dremel ausgepackt. Den, den ich mal unbedingt haben musste und der eigentlich nie benutzt wird.
Hauptsache es ist einer da wenn man ihn braucht 😉 Das natürlich vorhandene Kernloch wurde zu einer Anhängeröse umfunktioniert und nach ner Weile sah die Nuss schon so aus.

Also schon ganz passabel für den ersten Versuch, aber –wie immer– wenn schon denn schon! Also wieso nicht spontan eine Einlegearbeit mit Perlmutt versuchen?! Irgendwo hatte ich ja Plättchen herumliegen. Also kurz mal gegoogelt wie eingelegt wird und  einfach mal gemacht.

20161231_152803

Ein haarbreiter Spalt ist mir schon geblieben, aber es hat im Allgemeinen leichter funktioniert als angenommen. Eine Fieselarbeit, aber nicht wirklich schwer. Da werde ich wohl bei einer anderen Nuss nochmal was in die Richtung versuchen. Dann vlt. aber mit Ebenholz oder Horn… was eben so alles bei mir herumliegt …

20170101_171148Zum Schluss musste die ganze Sache noch endlos poliert werden. Etwas wirklich wirklich glatt feilen oder polieren ist eine langwierige Angelegenheit. Dafür habe ich Schleifpapiere bzw. -gewebe in Körnungen von 1.200 – 12.000 verwendet, was die Oberfläche Schritt für Schritt spiegelglatt poliert. Aber weil das alles noch von Hand gemacht werden muss war meine Geduld dann langsam am Ende.
Ich habe nicht jede Kante begradigt und einige Kratzer nicht ausgebessert. Die „Rillen“ sind innen nur ausgefräst und garnicht geglättet. Ich hatte keine Lust es auf die Spitze zu treiben, aber wenn ich eine zeitsparende Methode finde, wie ich mit feinen Körnungen polieren kann, hole ich das nach.

Und so sieht der Anhänger jetzt aus:

kjl

Momentan bin ich einfach von meiner ersten geschnitzten Nuss begeistert und schaue mich bei den Dremelaufsätzen um. Außerdem muss bei der Werkstatt ein Haken an die Wand um den Dremel aufzuhängen und auch mal die „Welle“ zu testen 😉

Also  dann! Frohes Neues & auf zu neuen Ufern!
Eure Sarah

3 Kommentare zu “Anhänger aus Elfenbeinnuss & Perlmutt”

  1. Hast Du die Neujahrsnacht in der Werkstatt verbracht?!
    Die Nuss gefällt mir sehr. Gerade die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen wirken sehr gut. Ich würd die Vertiefunge nicht mehr nachschleifen.

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  2. Nein nein, auch wenn ich mich erst kaum loseisen konnte habe ich gefeiert. Ich habe es heute Nachmittag poliert 😉
    Irgendwie hast du recht mit den Rillen. So hebt es sich besser ab. Trotzdem mal schaun was ich so zum Polieren für den Dremel finde 😉

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